Mit über 100 Gleitschirmstarts am Wochenende vom 13. bis 14.08.2011 auf dem Köthener Flugplatz, haben sich die Gäste aus dem Leipziger Neuseenland dort sichtlich wohlgefühlt.

Nachdem der Wind am Samstag im Vergleich zu den Vortagen deutlich schwächer und genau aus Richtung Südwest über die Betonpiste wehte, hieß es endlich: Staaaaart! Mittels zweier Winden, 1000 m langer Schleppseile und vieler Gleitschirme, fand den ganzen Tag über Flugbetrieb statt.

Zahlreiche Tandemgäste hatten sich angemeldet und bekamen vom erfahrenen Fluglehrer Thomas Post ihre Heimat aus der Vogelperspektive und ganz ohne Motorengeräusche gezeigt. Viele weitere Besucher testeten ihr Geschick im Umgang mit einem Gleitschirm am Boden und einige von ihnen hoben wenig später gar zu ihrem allerersten Alleinflug ab.

Der Gewinner des Tandemflugs bei Radio Sputnik war im Anschluss an dieses Erlebnis so begeistert, dass er gleich nach der Landung noch einen Schnupperkurs belegte und bald darauf erneut  - diesmal allein - in die Lüfte stieg.

Weil Fliegen durstig und hungrig macht, gab es am Gebäude des Köthener Flugsportvereins frisch gezapftes Landebier sowie Rostbratwürste vom großen Privatgrill des Chef-Organisators und Kötheners Ulf Borutzky.

Auch der Sonntag verhieß Flugwetter. Eine Tatsache, die von einigen der über 30 anwesenden Piloten des Luftsportvereins Neuseenland Leipzig e.V. unter anderem dazu genutzt wurde, mit der Thermik bis auf 700 Meter Höhe zu steigen und Richtung Norden über Köthen hinweg zu fliegen. Dabei konnte man eine Aussicht bis zum Harz geniessen.

Doch leider kann man die Zeit nicht anhalten und so ging auch dieser letzte Tag der 1. Köthener Gleitschirm-Flugtage viel zu schnell vorüber. Das Gewitter am späten Sonntagnachmittag zwang uns schließlich, die Gleitschirme gegen Regenschirme einzutauschen und das Gurtzeug gegen Autositze.

Der Luftsportverein Neuseenland Leipzig e.V. bedankt sich ganz herzlich bei seinem Gastgeber, dem Flugsportverein Köthen e.V., bei seinen Köthener Mitgliedern und Organisatoren, bei seinen mutigen Tandemgästen, Pilotennovizen und bei all den vielen interessierten Zuschauern und Helfern.

Vielen Dank! Wir kommen gerne wieder.