Reisen und Fortbildungen

Ins wilde Herz des Pamirs

Stefan Bocks ist ein wahres Flieger-Original. Sämtliche Eigenschaften, die man uns Gleitschirmpiloten gern nachsagt, finden sich in seiner Person vereint: Ausdauer, Beharrlichkeit, Courage, Draufgängertum, Entdeckerlust, Freiheitsliebe.

Im Juli 2013 startet der heute 45-Jährige und zweifache Vater ein wahrlich beeindruckendes Walk-and-Fly-Abenteuer im fernen Asien. Ohne Supporter legte er fliegend und zu Fuß innerhalb von 14 Tagen 1.000 km von Dushanbe (Tadschikistan) zum Yssykul-See (Kirgistan) zurück. Der mehrfache deutsche Streckenflugmeister und erfolgreiche X-Alps-Pilot (2001: Platz 3, 2005: Platz 5) durchquerte dabei einige der unwirtlichsten Fels- und Gletscherregionen der Welt wie das Tien Shan und Pamir-Gebirge.

Die Dokumentation erfolgte mithilfe zweier GoPro-Kameras und insgesamt 170 GB Film- und Fotomaterial, die Kommunikation mit der Heimat über das Satellitentelefon.

Jetzt ist endlich "Into the wild heart of the Pamirs" fertig und in voller Länge auf Vimeo verfügbar - eine inspirierende, mitreißende Reisedokumentation.

Ein paar Auszüge aus seinem Tagebuch:

18.07.2013
[...] Das Hochtal wird nun kontinuierlich auf 4.500 m ansteigen, um über einen der höchsten Pässe der Seidenstraße, dem 5.000 m hohen Kokuibelpass in das Hochtal des Karakulsees abzufallen. Der 150 km lange Umweg ist zu Fuß nicht unter einer Woche zu bewältigen - vorausgesetzt die provisorisch angelegten Seilbrücken sind nicht durch Muränen, Erdbeben oder Lawinen zerstört worden. Für diese Woche habe ich die Notnahrung dabei, da diese Gegend ohne jegliche Zivilisation ist. [...]

20.07.2013
Die Laune ist am Morgen nach einem Kaffee schon etwas besser. Nach 3 Stunden erreiche ich die erste Grenzstation. Schäferhunde kündigen mich bei den genervten Grenzsoldaten an. Ohne russische Sprachkenntnisse fällt die Konversation entsprechend knapp aus, trotzdem bekomme ich Wasser aus einer Regentonne spendiert. [...] Jetzt befinde ich mich in einem Niemandsland, da der kirgisische Grenzposten ca. 15 km weiter unten im Tal liegt. Als ich außer Reichweite der Grenzsoldaten bin, starte ich von der Passstraße und versuche den auffrischenden Wind zu nutzen. In der Nähe der chinesischen Grenze erreiche ich die Basis und gleite Richtung Kirgistan ... die Landung erfolgt wegen des mittlerweile doch zu starken Windes unmittelbar in einem Seitental. Ich muss also wieder zu Fuß weiter und kann beim Abstieg in der Einsamkeit sogar Schneeleopardenspuren entdecken. [...]

23.07.2013
Nach dem ausgiebigen Frühstück mit gefühlten 5 l Kümüs im Magen steige ich im Schatten auf den Startberg. Wege in die Berge gibt es quasi keine - mit Glück findet sich ein Ziegenpfad. Die ersten Kilometer geht es im Flug gut voran, dann nimmt der Wind zu und ich muss kurz zum Pinkeln einlanden. Nach dem weiteren Start werde ich stark versetzt und vom Kurs abgedrängt. [...]

24.07.2013
Die Nacht war saukalt und unruhig. Ohne Isomatte schläft es sich auf dem Bett aus Granitfelsen nicht besonders komfortabel, noch dazu wird das Zelt wieder einmal auf Sturmtauglichkeit getestet. Ich suche in dem Felslabyrinth den vermeintlich besten Startplatz. Weiter unten im Tal kann ich eine Truppe Leute sehen, gleich daneben eine rote Fahne ... es ist Zeit zum Starten! [...]

27.07.2013
Ein Schauer am Morgen lässt mich am Startplatz noch etwas abwarten. Der Weg hierher war einfach, da meine gesamte Ausrüstung mit dem Pferd hochtransportiert wurde. Ich spüre, meinem Ziel näher zu kommen und genieße die Ruhe. Der Flug schien bereits im nächsten Tal zu enden, dann, wie so oft unverhofft, ein schwacher Bart tief unten im Schatten und ich kann so bis auf 40 km zum Yssykul-See heranfliegen. [...]

(Quelle der Zitate aus dem Tagebuch: DHV-info Nr. 186 S. 14 ff)

Stefans Blog

 

Sicherheitsseminar mit Karl Slezak

Karl Slezak, der DHV-Sicherheitsreferent, hält im April in Dresden einen Vortrag zu den Themen

  • Unfallschwerpunkte beim GS-Fliegen unter Einbeziehung der Schirmklassifizierung
  • Verhalten bei Extremflugzuständen
  • Ausblick auf die Gleitschirmentwicklung


Termin: 06. April 2011

Ort: Gleitschirmzentrum Dresden, 01309 Dresden, Bertolt-Brecht-Allee 24 (Eingang von der Mansfelder Str.)

Zeit: 18 Uhr bis ca. 21.30 Uhr

Referenten: Karl Slezak, DHV, Referat Ausbildung/Sicherheit und Lutz Rolfsmeyer, Fluglehrer

Unkostenbeitrag: max. 10 EUR

Wingover

Anmeldung: bis spätestens 25.03.2011 über Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spambots geschützt! JavaScript muss aktiviert werden, damit sie angezeigt werden kann.

Weitere Infos unter: www.gleitschirmzentrumdresden.de

 

Fliegerreise nach Griechenland

Der Link zur Tour im Februar 2011: KLICK.

 


(von Klaus-Peter)

 


Hallo Flieger (Genußflieger, Streckenflieger, Punktejäger, Familienflieger, Naturfreunde).

Soeben aus Griechenland zurück, möchte ich euch auf ein Fluggebiet aufmerksam machen, das in Deutschland seltsamerweise recht wenig bekannt ist – das Fluggebiet in Nordgriechenland um den Olymp mit den Orten Platamonas, Neos Panteleimonas, Litochoro, Katerini.

 


Fliegerreise nach Griechenland auf einer größeren Karte anzeigen

Hinsichtlich Klima, Umgebung, Potential für alle Arten von Outdooraktivitäten braucht es den Vergleich mit dem bekannten spanischen Gebiet um Almunecar nicht zu scheuen und weist sogar einige wesentliche Vorteile auf:

Klima und Umgebung

Mediterranes Klima; Ganzjahresfluggebiet; hohe Berge (Olymp ca. 3000 m), Hochebenen, herrliche Strände und klares Wasser ermöglichen auch für nichtfliegende Begleitpersonen einen abwechslungsreichen und erholsamen Urlaub.
Das Gebiet ist historisch interessant (Wiege der europäischen Kultur) und reich an Sehenswürdigkeiten.

Infrastruktur für Flieger

Flugschule und Touristikbüro in Neos Panteleimonas kümmern sich um Flieger und nichtfliegende Begleitung, wenn gewünscht.
Flugbetreuung sollte man auf jeden Fall in Anspruch nehmen, da über den Tag wechselnde Winde verschiedene Startplätze und Flugstrategien erfordern.
Mietwagen ist erforderlich, finanziell optimal ist es für Gruppen mit 8 Personen (Minibus, Flugbetreuung)

Etwa 15 gut gewartete Start- und Landeplätze für alle Wind- und Geschmacksrichtungen, Landeplätze für geplante und ungeplante Landungen in Menge da kein Plantagen- und Gewächshaus- sondern vorwiegend Weidebetrieb.

Da ich im nächsten Jahr wieder dahin fahre:
Wer hat Lust sich zu beteiligen? Organisation würde ich übernehmen.

Beste Grüße und allzeit "Gut Land"

Klaus-Peter


Für weitere Informationen bitte direkt mit Klaus-Peter in Verbindung setzen (Kontaktdaten in der Vereinsliste).

 

Workshop Mentaltraining

Workshop Mentaltraining als praktische Anleitung zum Selbstcoaching

Dauer: 2 ½ Tage

Beginn: immer an einem Freitag (Termine im Oktober, November, Dezember) ab 13 Uhr bis Sonntag 17 Uhr

Teilnehmer: 4 bis max. 10 Personen

Ort: Clubhütte des Drachenflieger-Clubs Hochries

Pausengetränke (Saft, Tee, Kaffee, etc.) Obst, Snacks inbegriffen.

Unterkunft und Verpflegung übernehmen die TeilnehmerInnen selbst.

Wo kann man Mentaltraining einsetzen?

- Grenzen überfliegen
- Flugtechnik und -gefühl verbessern oder korrigieren
- Herausfordernde Flugsituation mit klarem Kopf meistern
- Extremsituationen meistern
- Umgang mit Stress, Nervosität, Leistungsdruck, Prüfungs-Angst, Wettkampfdruck
- Wiedereinstieg nach längerer Pause
- Begleitung einer Reha
- Aufarbeitung von kritischen Erfahrungen und Unfällen
- Motivation, Fokussierung, Konzentration
- Systematisches Konzentrationstraining,
- Entspannung und Anspannung im entscheidenden Augenblick, geniessen Deiner Flüge
- ...

Bei Interesse können weitere Infos (auch zu den Kosten) direkt bei mir erfragt werden.

 

Hochalpine Walk- & Fly-Woche

Oliver Guenay sucht für die 2. Septemberwoche nach Interessenten für eine Bergtour.

Seine Mail im Original.

[...]
"Aufgrund meiner Erfahrung im hochalpinen Bereich, möchte ich in der 2. Septemberwoche eine Flugwoche zusammenstellen, welche selbständige Berggeher anspricht.
Die Frage ist, gibt es genügend Interessenten? Für eine Führungstour sollten wenigstens 3-4 Leute zusammenkommen!

Wir wollen mit Ziel Mont Blanc in die Westalpen fahren und uns während dieser Woche daraufhin trainieren.

Unser erster Flug würde Jungfraujoch / Mönch sein, einer der gewaltigsten Flüge der Alpen mit Vorbeiflug an der Nordwand des Eigers
anschliessend geht es nach Chamonix, Flug von Grands Montets (3200 m) - zu Fuß hoch - und Aiguille du Midi (3800m), mit Bahn anschliessend Aufstieg zum Montblanc mit Akklimatisierungsetappen auf Tete Rousse und Aiguille du Gouter. (3 Tage).
Voraussetzung wäre absolut gute Kondition, selbständiges Starten bei Wind bis 20 km/h, eigene Bergausrüstung (Steigeisen, warme Klamotten), Gehen auf Eisflanken bis 40 Grad und im Gletschergelände.

Selber habe ich den Mont Blanc 6x bestiegen und bin je 2x vom Montblanc, 1x Dome du Gouter und 1x Aig. Gouter geflogen sowie viele Male Aig. du Midi und Grds. Montets. 2x Jungfraujoch / Mönch mit Tandem. Alles Superklasseflüge.

Thermikgrüsse

Olli G

--
Oliver R. Donald Guenay
Bitzweg 3
87459 Pfronten-Berg
GERMANY
Member of the German Association
of specialized Journalists DFJV

home  +49 (0)8363 9 44 43
cel.: +49 (0)171 1941446
skype: olli-skytrekker
www.skytrekker24.de
www.gleitschirmurlaub.de
www.outdoorvisions.info

[...]"

Let's fetz!